Zahnmedizin Ioana, Essen-Freisenbruch

 
Implantate

 
Implantate - Die große Entwicklung in der Zahnmedizin

Bis vor wenigen Jahren mussten wir Menschen uns damit abfinden dass ein verlorener Zahn auch für ewig verloren bleibt und konnten ihn nur durch herausnehmbares Material ersetzen- heute werden künstliche Wurzeln in den Kiefer eingepflanzt, die so genannten Implantate.

Implantate als Zahnwurzelersatz werden seit Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts verwendet.

In Deutschland wurde die Implantologie im Jahr 1982 wissenschaftlich anerkannt und ist in ihrem praktischen Einsatz jetzt voll ausgreift.

In 10-Jahresstudien liegt die Erfolgsquote der Implantologie durchschnittlich über 95%.

Diese Erfolgsquote wird von keiner anderen Disziplin in der Zahnheilkunde erreicht.

 

    

Was genau sind nun Implantate?

Implantate sind kleine Pfeiler aus Titan die als Zahnwurzelersatz in unbezahnten Kieferknochen eingesetzt werden.

Dieses Material ist für den menschlichen Organismus recht unkompliziert und zeigt phantastische werktechnische Eigenschaften.

Die Implantate bestehen aus zwei Teilen: einem Teil, der im Kieferknochen versenkt wird und einem Teil, der frei in die Mundhöhle hinausragt- dies ist der Pfosten auf dem später der Zahnersatz verankert wird.

 

Es wird in der Zahnmedizin zwischen mehreren Implantatsystemen unterschieden.

Der heute gebräuchlichste Implantattyp ist das Schraubenimplantat, welches durch erfolgreiche langjährige Einsatzergebnisse die anderen beiden Implantatsysteme, das Blattimplantat sowie das Zylinderimplantat in den Hintergrund rückt.

Entscheidend für die Auswahl des Implantates ist das Knochenangebot, die Knochenfestigkeit und der Zeitpunkt der Implantation.

Für die Implantation muss stets genügend Knochen in Höhe und Breite vorhanden sein, ob dies im einzelnen Fall gewährleistet ist wird in der Vorbehandlung bereits unter anderem anhand von Röntgenbildern vom Zahnarzt ersichtet.

Sollte ein Patient nicht über das erforderliche Knochenangebot  verfügen, so muss für den Einsatz der Implantate im vorhinein das Implantatbett durch Argumentation (Knochenaufbau) verbessert werden.

       

Das Setzen der Implantate:

Heute ist es möglich ein Implantat direkt nach dem Zahnverlust zu implantieren und die Lücke zu versorgen, die so genannte Sofortimplantation.

Generell gilt der Grundsatz, ein Implantat so früh wie möglich zu setzen, denn ist ein Zahn verloren, so fehlt an dieser Stelle die Kaubelastung und der Kieferknochen ist geneigt sich hier zurückzubilden.

Das Einbringen der Implantate in den Kiefer wird meist unter örtlicher Betäubung und unter sterilen Bedingungen in einem Behandlungszimmer der Praxis ambulant ausgeführt.

Die Vorgehensweise sieht wie folgt aus:

Unter örtlicher Betäubung wird die Schleimhaut bei Seite geschoben und es wird dann mittels eines kleinen Vorbohrers und einer Bohrschablone, welche die genaue Bohrrichtung vorgibt eine kleine Höhle in den Knochen präpariert.

Diese wird dann mit entsprechenden Instrumenten etwas erweitert bis sie exakt dem Implantatkörper entspricht, der nun "passgenau" in den Kieferknochen eingesetzt werden kann.

Danach wird die Implantatstelle wieder verschlossen damit das Implantat in Ruhe einheilen kann.

Damit ist der Vorgang der Implantation abgeschlossen, die nun folgende Einheilungsphase beläuft sich je nach Patient auf ca. 4-6 Monate.

Im Anschluss an diese Phase wird dann der eigentliche neue Zahn, die Superkonstruktion auf das im Knochen verankerte Implantat geschraubt und ersetzt nun in Einsatz und Aussehen komplett den verlorenen Zahn mit einer beinahe identischen Belastbarkeit.


Zustand mit nicht erhaltbaren Zähnen 


Zustand nach implantalogischer Untersuchung