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Bleaching - was kann es
bewirken Bleaching ist
Zahnkosmetik. Selbstverständlich bieten wir auch Bleaching für
Ihre Zähne in unserer zahnärztlichen Praxis an. Diese Leistung wird von
ausgebildeten Spezialisten erbracht und dennoch für Sie
weitaus günstiger als vermutet.
Sprechen Sie uns an!

Zahnverfärbungen, vor
allem im Frontzahnbereich, können eine erhebliche ästhetische,
und damit auch psychische Beeinträchtigung darstellen.
Verfärbungen haben
unterschiedliche Ursachen: Zum einen handelt es sich um
oberflächliche Beläge, die durch Rauchen, Kaffee, Tee, Rotwein
und vieles andere hervorgerufen werden. Hier bringt schon eine
professionelle Zahnreinigung oder eine Air-flow-Behandlung
(ähnlich einem Pulverstrahlgerät) einen kosmetischen Erfolg.
Liegt keine äußerliche
Verfärbung vor, handelt es sich um eine Verfärbung oder
Verdunklung der Zahnhartsubstanz. Dies wird in erster Linie
verursacht durch natürliche Einlagerung von Farbstoffen über
Jahre und Jahrzehnte. Ebenso können Medikamente während der
Zahnentwicklung Verfärbungen verursachen.
Verfärbt sich ein
einzelner Zahn, handelt es sich fast immer um einen
abgestorbenen Zahn. Solche Zähne können innerhalb weniger
Monate extrem dunkler werden.
Bleichen beruht auf
der Wirkung von Sauerstoff, der aus Wasserstoffperoxyd (H2O2
) freigesetzt wird. Bei der Anwendung des Bleichmittels
unterscheidet man zwischen toten und lebenden Zähnen: Tote
Zähne bleicht man von innen, lebende von außen.
Tote Zähne: Da tote
Zähne immer eine erhöhte Bruchgefahr aufweisen, sollten sie
grundsätzlich überkront werden. In einigen wenigen
Ausnahmefällen kann bei sehr stabilen und wenig gefüllten
Zähnen das Bleichen zur Verbesserung der Ästhetik genügen. Das
Bleichmittel wird dabei in das Zahninnere eingebracht und mit
einer provisorischen Füllung abgedeckt. Nach ein paar Tagen
kann der Zahn schon die gewünschte Farbe haben, andernfalls
wird die Einlage wiederholt und nach Erreichen des gewünschten
Erfolgs wird der Zahn definitiv mit einer weißen
Kunststofffüllung verschlossen.
Lebende Zähne: Hier
wird das Bleichmittel von außen aufgebracht.
Es gibt zwei
Möglichkeiten:
Bleichen in der
Praxis:
Hier wird das
Bleichmittel nach Abdeckung das Zahnfleisches auf die Zähne
platziert und durch eine spezielle Licht- bzw. Wärmelampe für
mehrere Minuten aktiviert. Hierdurch kann das Bleichen in 1 -
2 Stunden komplett erfolgen.
Homebleaching:
Nach einem Abdruck der
Zähne wird vom Zahntechniker eine Bleichschiene angefertigt.
Diese Schiene enthält Aussparungen an den Zahnflächen, die
gebleicht werden sollen. Darin wird das Bleichmittel als Gel
eingefüllt und die Schiene pro Tag für jeweils einige Stunden
zu Hause getragen. Da auch gebleichte Zähne im Laufe des
Lebens wieder ihre Farbe verändern, kann man diese Schiene
wiederverwenden, falls ein erneutes Bleichen gewünscht wird.
Da kein perfekter Zahnfleischschutz angebracht werden kann,
sind die Bleichmittel weniger konzentriert, das Bleaching
dauert einige Tage bis Wochen.
Zahnfarbene Füllungen
aus Kunststoff lassen sich aber nicht aufhellen und müssen
eventuell nach der Bleichtherapie ausgetauscht werden.
Beim Homebleaching
kann es manchmal während des Behandlungszeitraumes zu einer
Überempfindlichkeit des Zahnfleisches oder der Zähne kommen.
Nach einer kurzen Behandlungsunterbrechung klingen diese
Beschwerden aber rasch wieder ab. Bleibende Schäden an den
Zähnen oder am Zahnfleisch sind sicher nicht zu befürchten.
Da es sich beim
Aufhellen von Zähnen um ein rein ästhetisches Anliegen
handelt, werden die Kosten von den Krankenkassen nicht
übernommen.
Eine Bleichtherapie
führt immer zu einer ästhetischen Verbesserung. Sehr intensive
Verfärbungen werden meistens innerhalb kürzerster Zeit
aufgehellt, während geringfügigere Verfärbungen oft erst nach
mehreren Tagen ansprechen.
Veneers = Verblendschalen
So wie Tapeten eine
unansehnliche Wand verschönern, kann eine neue Oberfläche auch
Zähne in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Mit
hauchdünnen Keramikschalen - Veneers - , die auf der
Zahnoberfläche "zementiert" werden, ist dies möglich.
Diese Art der
Zahnversorgung gehört zum Bereich der ästhetischen oder
kosmetischen Zahnheilkunde.

Der Wunsch des
Patienten nach einem perfekten und schönen Aussehen steht
hierbei im Mittelpunkt.

Mit Veneers
(Verblendschalen) können Frontzahnstellungen korrigiert,
kleine Defekte restauriert, Lücken geschlossen und farblich
stark vom Restgebiss abweichende Zähne angeglichen werden.
Sie müssen exakt in
Form und Farbe der Vorstellung und dem Wunsch des Patienten
entsprechen.
Doch wie soll der
Schneider ein Maßanzug schneidern, von dem er nur eine
ungefähre Vorstellung hat. Für welchen Schnitt soll er sich
entscheiden ? Und das Resultat ? Wird es wohl Gefallen finden
beim Auftraggeber?
Es ist also
unabdingbar, dass Patient und Zahnarzt, eventuell auch unter
Hinzuziehen des Zahntechnikers, der ebenfalls an der
Herstellung dieser "Maßanfertigung" beteiligt ist, sich im
Vorfeld detailliert das gewünschte Resultat und die hierfür
nötigen Maßnahmen besprechen.
So muss bei verfärbten
Zähnen erst eine detaillierte Farbanalyse der Nachbarzähne
erfolgen. Nur so kann gewährleistet werden, dass sich das
Veneer nahtlos in das gesamte Erscheinungsbild der restlichen
Zähne einfügt.

Geht es darüber hinaus
noch um Veränderungen der Zahnform und Stellung kann häufig
ein "Wax-up" durch den Zahntechniker behilflich sein, dem
Patienten eine Vorstellung zu ermöglichen, wie er anschließend
aussehen kann.
Ein "Wax-up" ist eine,
vor Beginn der eigentlichen Behandlung, unter Berücksichtigung
aller Patientenwünsche und funktionaler Aspekte in Wachs
erstellte Simulation der endgültigen Versorgung. Der Vorteil:
In diesem Stadium können problemlos noch Veränderungen der
Zahnform vorgenommen werden. In besonders schwierigen Fällen
kann man zur Abklärung der zukünftigen Form Kunststoffveneers
herstellen und diese vorab auf die noch unpräparierten Zähne
einprobieren.
Wenn alle Aspekte
besprochen und abgeklärt wurden, kann der Patient ein
perfektes Resultat erwarten.
In
der Regel muss der Zahnarzt bei der Präparation für Veneers
sehr wenig Zahnsubstanz, im Vergleich zu einer
Kronenpräparation entfernen.
Für den Patienten
bedeutet dies weniger Beschwerden bei optimaler Ästhetik.
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